Persönliches Gespräch: +49 (0) 221 – 986 533 92
Max Otte Fonds
  • STARTSEITE
  • FONDS
    • Max Otte Multiple Opportunities Fund (MOMO)
    • PI Global Value Fund
    • PI Physical Gold Fund
    • PI Physical Silver Fund
  • FONDSBERICHTE
  • FINANZWISSEN
    • Spezialreports
    • Einblicke
  • SERVICES
    • Vermögenscheck
    • Ihr Depot in Liechtenstein
  • VORTEILE
  • EVENTS
    • Live Webinar
  • ÜBER UNS
    • Prof. Dr. Max Otte
    • Strategie
    • Königsanalyse®
    • Karriere und Stellenangebote
  • KONTAKT
  • Menü Menü
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook
  • Link zu TikTok
  • Link zu Mail
Sie sind hier: Startseite1 / Einblicke2 / Allgemein3 / „Eine gute Anlagestrategie muss nicht interessant sein“

„Eine gute Anlagestrategie muss nicht interessant sein“

Allgemein

Im Interview mit dem Sachbuchautor und Bitcoin-Befürworter Marc Friedrich diskutiert der Ökonom und Fondsmanager Prof. Dr. Max Otte erfolgreiche Anlagestrategien, vor allem die Frage, ob Kryptowährungen wie Bitcoin eine Alternative zu zentralen Währungssystemen sein können.

Friedrichs zentrale These ist, dass sich Bitcoin als weltweites, dezentrales Zahlungsmittel etablieren könnte. Der Value-Investor Max Otte hält dagegen. Er äußert sich zurückhaltend, was volatile Anlageformen angeht, obwohl auch Growth-Investments wie Apple, Amazon oder Google in seinen Portfolios zu finden sind. Zudem erreicht Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,5 Billionen USD nur ungefähr den Wert eines der führenden Tech-Konzerne. Apple notiert sogar deutlich darüber.

Nachhaltiger Trend als vorrangiges Investitionsziel

Für Max Otte ist eines der wichtigsten Kriterien bei seinen Geldanlagen, ob das für ihn infrage kommende Investitionsziel einen nachhaltigen Trend aufweist. Diesen sieht er nicht unbedingt bei Kryptowährungen wie Bitcoin.

Marc Friedrich hingegen gibt zu bedenken, dass es Bitcoin schon seit etwa zwölf Jahren gibt, obgleich Krypto-Anleger dabei auch eine ganze Reihe von Hausse- und Baisse-Phasen durchlebt haben.

Max Otte führt in seiner Argumentation außerdem an, dass die Qualität eines Währungssystems viel über die Qualität des zugrundeliegenden Rechtssystems aussagt. Für ihn gehört eine stabile, relativ inflationssichere Währung zu den primären öffentlichen Gütern, so wie die innere und äußere Sicherheit, eine soziale Grundversorgung oder Wissenschaft und Bildung. Otte ist der Auffassung,  dass wir mit der Abschaffung der D-Mark unser bewährtes zentrales Geldsystem aufgegeben haben. Folglich komme es immer wieder zu Inflationierungen.

Warum also nicht Bitcoin?

Friedrich hakt nach. Er möchte wissen, welche Argumente gegen ein Engagement in Kryptowährungen sprechen. Otte stellt klar, dass er nicht pauschal die Kryptos schlecht machen will. Allerdings gibt er zu bedenken, dass dezentrale Systeme wie die digitalen Währungen generell den großen Nachteil aufweisen, dass sie immer irgendwann von einem zentralen System übernommen bzw. gekapert werden. Darin sieht der Fondsmanager eines der größten Probleme hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Bitcoin.

Ganz konkret beschreibt Otte ein mögliches Szenario, in dem Staaten bzw. deren Notenbanken durch Eingriffe wie Verbote, Steuern oder Gebühren die Funktionalität der Kryptos einschränken könnten. Als Beispiel nennt er die wiederholten Sanktionen der chinesischen Regierung im Hinblick auf Bitcoin.

Marc Friedrich: Verfechter von Bitcoin

Friedrich widerspricht und betont, dass Menschen in den westlichen, demokratisch geprägten Nationen derartige Eingriffe des Staates weniger tolerieren würden, auch wenn sich dies im Verlauf der Corona-Pandemie teilweise anders dargestellt habe. Hierin stimmen er und Max Otte überein.

Dennoch hält Friedrich Bitcoin für „die größte Revolution aller Zeiten“, so auch der Titel seines in diesem Interview angekündigten neuen Buches. Der Autor beschreibt Bitcoin als „einzige Chance, die wir haben, um ein besseres, faireres, transparenteres Geldsystem zu implementieren, was wirklich den Menschen hilft …“.

Darüber hinaus vertritt Friedrich die Auffassung, dass zentrale, staatlich installierte Währungssysteme (Friedrich nennt sie ausdrücklich Fiat-Betrugssysteme) menschliche Gesellschaften spalten und verarmen lassen. In Zeiten des Umbruchs – wie gerade jetzt – biete sich mit Bitcoin die Chance aus dem ausufernden Kreislauf digitaler Überwachung auszubrechen.

Übereinstimmung bei der Einschätzung der aktuellen Situation

Im Verlaufe der Diskussion ergibt sich aber auch eine Schnittmenge zwischen den unterschiedlichen Auffassungen: Otte und Friedrich stimmen beide zu, dass Staaten und große Tech-Konzerne die Pandemie mit dem Ziel genutzt haben, die digitale Überwachung der Bürger zu forcieren. Und das nicht nur in China. Im Unterschied zu Friedrich betrachtet Otte digitale Währungen jedoch – und das ist ein wichtiger Unterschied – als weiteren Schritt in diese Richtung.

Dem widerspricht Friedrich. Er führt an, dass dieser Einwand zwar für (wie beispielsweise von der in der Schweiz geplanten digitalen Franken) von den Notenbanken herausgegebene Kryptowährungen gelte – nicht aber für Bitcoin. Bitcoin als dezentrales Geldsystem könne nicht zur Überwachung oder Beobachtung missbraucht werden.

Fazit: Die Zweifel bleiben

 Am Ende des Interviews zeigt sich Prof. Otte nicht komplett überzeugt von der Kryptowährung Bitcoin. Friedrich kann in dem intensiven Gespräch die politische Argumentation von Max Otte im Hinblick auf Kryptowährungen nur teilweise entkräften. Otte verspricht Marc Friedrich, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen und die Diskussion zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.


Von Markus Gärtner

3. Mai 2022
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Auf WhatsApp teilen
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://max-otte-fonds.de/wp-content/uploads/2022/04/Bitcoin.jpg 800 1600 PI Kapitalanlage GmbH https://max-otte-fonds.de/wp-content/uploads/2023/01/XL-1030x255.png PI Kapitalanlage GmbH2022-05-03 16:27:062022-05-03 16:27:06„Eine gute Anlagestrategie muss nicht interessant sein“
Das könnte Sie auch interessieren
Börsen im Rückwärtsgang – es ist Krieg
Gold: wir stehen ganz am Anfang der Rallye
Kapriolen an den Rohstoffmärkten
Der große Sprung in die Planwirtschaft
Wie werden unsere Regierungen mit der Inflation umgehen?
Buffett optimiert Berkshire-Portfolio
1 Kommentar
  1. Frank
    Frank sagte:
    17. Mai 2022 um 22:01

    Was ist das für ein Interview, in dem der Gast und Interviewer im Verhältnis 1:3 zu Wort kommt?
    Sehr geehrter Herr Friedrich, manchmal ist es besser eine Frage zu stellen und dem anderen zuzuhören.

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Search Search

Das könnte Sie auch interessieren

  • Das Wunder der Zinsenszinsen: So steigt Ihr Vermögen
  • Epstein-Akten und Managementqualität
  • Es wird heiß auf der Welt
  • Vier Sterne bei Morningstar
  • Nach dem Big-Tech-Hype: Unser Portfolio für 2026

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung

Prüfen Sie Ihren Posteingang oder Spam-Ordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

Unsere Fonds & Lösungen

  • Max Otte Multiple Opportunities Fund (MOMO)
  • PI Global Value Fund
  • IAB Strategy Fund
  • PI Physical Gold Fund
  • PI Physical Silver Fund

Über uns

  • Startseite
  • Strategie
  • Team
  • Kontakt

Folgen Sie unseren Kanälen:

 LinkedIn YouTube Instagram X

Newsletter

Jetzt abonnieren
© Copyright - PI Privatinvestor Kapitalanlage GmbH
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook
  • Link zu TikTok
  • Link zu Mail
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Nachhaltigkeit
  • Rechtliche Hinweise
  • Betrugsprävention
Link to: Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung, Professor Dr. Max Otte Link to: Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung, Professor Dr. Max Otte Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung,... Link to: Energie der Zukunft: Europa subventioniert die USA und bremst sich selbst aus Link to: Energie der Zukunft: Europa subventioniert die USA und bremst sich selbst aus Energie der Zukunft: Europa subventioniert die USA und bremst sich selbst a...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional Immer aktiv
Diese Cookies dienen dazu, die technische Funktionsweise der Seite sicherzustellen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Voreinstellungen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Nutzer beantragt wurden.
Statistiken
Diese Cookies erheben Daten über das Nutzerverhalten, um unsere Angebote zu verbessern. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Aufforderung, die freiwillige Zustimmung Ihres Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht zu Ihrer Identifizierung verwendet werden.
Marketing
Diese Cookies dienen dazu, Marketingangebote und -inhalte bereitzustellen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten Sie {vendor_count} Lieferanten
  • Lesen Sie mehr über diese Zwecke
Einstellungen
  • {title}
  • {title}
  • {title}