2024 wird ein Jahr größter Risiken – Aktien sind gerade deswegen unverzichtbar

Sehr geehrte Privatanleger!

So beginne ich seit mittlerweile 25 Jahren meine Börsenkolumnen. Vor einem Vierteljahrhundert war ich junger Professor für internationale Beziehungen an der Boston University. Dort hatte ich die Idee, einen Börsen- und Aktien-Informationsdienst zu gründen, der Privatanleger ernst nimmt, die Börsen auf verständliche Weise erklärt und den Jargon der Finanzbranche meidet. Aus dieser Idee ist mittlerweile eine kleine Unternehmensgruppe geworden. Ich bin an fünf Unternehmen beteiligt, die insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro an Kundengeldern verwalten und langfristig orientierte Anlagefonds, individuelle Vermögensverwaltung und Finanzinformationen anbieten.

Im Herbst 2023 wurde unser PI Vermögensbildungsfonds vom Multi-Family-Office Breidenbach von Schlieffen & Co. mit einer Performance von 16,1% vom Jahresbeginn bis Ende September 2023 als bester vermögensverwaltender Aktienfonds unter 94 Konkurrenten ausgewählt [1]. Fonds in diesem Segment erzielten im Durchschnitt 4,02% Rendite, der schlechteste Fonds -1,24%. Darunter waren viele namhafte Konkurrenten wie Templeton, Blackrock, Julius Bär, Bank Sarrasin, APO Bank, Flossbach von Storch, Metzler, DJE Kapital und andere. Unser Fonds wird als einziger als Fonds eines „Einzelkämpfers“ geführt.

Das stimmt so natürlich nicht: die PI Kapitalanlage GmbH besteht aus einem Team von kompetenten Analysten und ist als Vermögensverwalter von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen. Was allerdings richtig ist: ich treffe alle finalen Entscheidungen in meinen Fonds und bin als Chief Investment Officer für deren Performance verantwortlich. Breidenbach von Schliefen verwendet dabei den Begriff „Risiko“ für aktienlastige Fonds. Dieser Begriff ist einer der vielen irreführenden Begriffe der Finanzbranche. Die Branche definiert „Risiko“ als Schwankung der Aktienkurse in einem bestimmten Zeitraum, sei es Tag, Monat oder Jahr. Aktienkurse schwanken, manche weniger, mache mehr. Das müssen Sie in Kauf nehmen, wenn Sie am Aktienmarkt investiert sind.

Value-Investoren, zu denen wir uns zählen, definieren Risiko anders – als das Risiko eines permanenten Kapitalverlustes. Schwankungen müssen wir in Kauf nehmen. So brach die Aktie von Apple von 75,20€ vor der Corona-Krise auf 57,10€ im Corona-Crash ein. Heute steht sie bei 172,50€ – eine Rendite von circa 130 Prozent in vier Jahren. Dass die Apple-Aktie die Coronakrise überstehen würde, ja von dem Trend zur Digitalisierung profitieren würde, war eigentlich klar. Dennoch verkauften viele Investoren nach Einsetzen der Krise panisch Aktien. Diese Situationen nutzen Value-Investoren aus. Welche Unternehmen haben langfristig gute Wachstumsaussichten? Welche Unternehmen werden auch in zehn Jahren noch florieren? Mercedes, BMW und VW? Zumindest zweifelhaft? Apple, Google und Microsoft? Wesentlich wahrscheinlicher. Wir investieren in Aktien mit langfristig guten Aussichten.




Wir leben in einer Zeit größter Risiken. Die Welt ordnet sich neu. In meinem Bestseller Der Crash kommt prognostizierte ich 2006 im ersten Kapitel: „Auf Phasen der Ruhe folgen Phasen stürmischer Veränderung, auf Aufschwung der Abschwung, auf Frieden Krieg.“ Damals galt die Globalisierung noch als Naturgesetz. Die Lektorin wollte mir den Nebensatz „auf Frieden Krieg“ streichen. Das könne man doch so nicht sagen. Ich bestand darauf, ihn im Buch zu belassen. 2008 kam dann der Crash – die Finanzkrise erschütterte das globale Finanzsystem.

Jetzt befinden wir uns im Weltsystemcrash. So auch der Titel meines 2019 erschienenen Buches, das trotz Medienboykotts ebenfalls zu einem SPIEGEL-Bestseller wurde. Der Krieg ist zurück. Das Weltsystem ordnet sich neu. Um hier auch mit einem gerne benutzen Framing der Medien aufzuräumen: dies sind unter circa 25 Büchern meine einzigen beiden „Crashbücher“. Ich bin Investor, kein „Crashprophet“. Meine Bücher befassen sich ganz überwiegend mit der Kapitalanlage sowie mit Politik und Gesellschaft.

Um mit einem zweiten Vorurteil aufzuräumen: Der Weltsystemcrash ist eine tiefgreifende Erschütterung des globalen Systems, nicht notwendigerweise ein Aktien- und Kapitalmarktcrash. Ja, viele Menschen werden ärmer werden. Aber das kann auf vielerlei Weise geschehen Es wäre gerade jetzt falsch, auf Aktien zu verzichten. Es gibt viele Unternehmen, die auch jetzt sehr gutes Geld verdienen, ja einige, die von den Turbulenzen sogar erheblich profitieren. Enteignungen finden bereits statt – in Form von Inflation, neuen und höheren Gebühren und Steuern. Seit vielen Jahren warne ich auch davor, dass sich die Immobilie, die liebste Kapitalanlage der Deutschen, zu einem Kapitalvernichter entwickeln könnte. Die Habeckschen Heizungsgesetze haben uns dies nun eindringlich bestätigt.

Aktien sind Sondervermögen und sind anders als Kontoguthaben von Bankencrashs nicht betroffen. Gute Unternehmen trotzen zudem der Inflation, indem sie die Preise erhöhen. In meinem im letzten Jahr erschienenen Buch Endlich mit Aktien Geld verdienen lege ich meine Methode dar. Bei der Aktienanlage kommt es zunächst auf die Qualität einer Aktie (eines Unternehmens an), dann erst auf den Preis. Wie wir diese Qualität ermitteln, gehe ich Schritt für Schritt im Buch durch.

Die Kapitalanlage an der Börse ist ein Marathon, kein Sprint. Drei bis fünf Jahre sollten Sie schon investieren, und auch gelegentliche Schwankungen aushalten. Deswegen sollten Sie auch nur den Teil investieren, den sie drei oder fünf Jahre nicht benötigen. Dann aber sind Aktien eine hervorragende Möglichkeit, in der Krise Ihr Vermögen zu sichern und zu vermehren.

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Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für 2024! Auf gute Investments!

Ihr

Prof. Dr. Max Otte


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Philipp Schäferhoff
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