Berkshire Hathaway: Das ist Warren Buffetts Nachfolger

Im vergangenen März hielt Prof. Dr. Max Otte für unsere Investoren ein Webinar zum Thema „Was ist Berkshire wert?“ ab. Der Hintergrund für das Webinar war, dass die Max Otte Fonds zu Beginn des Jahres mit signifikanten Positionen bei Warren Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway eingestiegen sind.

Viele Teilnehmer fragten danach, wer einmal in die Fußstapfen der beiden Chef-Investoren Warren Buffett und Charlie Munger treten könnte. Denn schließlich ist Buffett bereits 92 Jahre alt, Munger sogar 99. Es ist also wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren ein Managementwechsel stattfinden wird.

In unserer Bewertungsmethode der Königsanalyse® ist das Management ein wichtiger Faktor. Gute Managemententscheidungen bringen ein Unternehmen voran, schlechte können viel Geld kosten oder das Unternehmen sogar ruinieren. Buffett und Munger haben über Jahrzehnte hinweg beeindruckende Renditen geliefert – im Schnitt 9,33% pro Jahr.

Wer könnte diese Erfolgsgeschichte also fortschreiben? Lesen Sie hier weiter, um den Nachfolger Warren Buffetts kennenzulernen.

Greg Abel: Die aktuelle Nummer 2 hinter Warren Buffet

Bei der Hauptversammlung vor zwei Jahren stellte Warren Buffet klar, wer sein Favorit für die Unternehmensnachfolge ist: Nämlich Gregory („Greg“) Abel. Bei Berkshire Hathaway verantwortet Abel derzeit alle Unternehmen, die von Berkshire operativ geleitet werden (mit Ausnahme der Versicherungen, diese verantwortet Ajit Jain).

„Die Unternehmensführung ist sich einig, dass Greg das Ruder morgen früh übernehmen würde, sollte mir heute Abend etwas passieren“, sagte Buffett damals in einem Fernsehinterview.

Abel begann seine Karriere in den 1980er Jahren bei der Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers. Erstmals auf dem Radar von Warren Buffett soll Abel Mitte der 1990er Jahre erschienen sein, als er im Auftrag eines US-Energieunternehmens eine Akquisition in Großbritannien durchführte.

Später machte er Karriere bei dem Energieversorger MidAmerican Energy, an dem sich Berkshire Hathaway ab 1999 beteiligte. 2008 wurde Abel CEO des Unternehmens. 2014 erfolgte die Umbenennung in Berkshire Energy. Somit blickt Abel auf über 20 Jahre Managementtätigkeit bei einem Berkshire-Unternehmen zurück.

Ende des vergangenen Jahres kaufte Abel Berkshire-Aktien in Höhe von 68 Millionen Dollar. Diese private Beteiligung lässt darauf schließen, dass Abel ein langfristiges Engagement bei Berkshire plant. Sein Gesamtvermögen wurde 2021 von Forbes auf 484 Millionen US-Dollar geschätzt.

Abel werden zudem qualifizierte Top-Manager zur Seite stehen. Das Leitungsteam bei Berkshire besteht aktuell aus weiteren 15 erfahrenen Managern. Der prominenteste von ihnen ist Ajit Jain. Er verantwortet die Direktbeteiligungen im Versicherungsbereich. Lange wurde er als Nachfolger Buffetts gehandelt. Allerdings ist Jain bereits 71 Jahre alt. Auch dies dürfte den Ausschlag dazu gegeben haben, dass der 61-jährige Abel zum Zug kam.  

Insgesamt bewerten wir diese Nachfolgeregelung positiv. Greg Abel leitet bereits heute einen großen Teil des operativen Geschäfts bei Berkshire. Ein reibungsloser Übergang ist damit gewährleistet. Eine Frage bleibt allerdings noch offen: Wird Buffetts Nachfolger auch bei den Aktieninvestments denselben Erfolg haben wie das „Orakel von Omaha“?

Auch bei den Aktieninvestments ist Kontinuität zu erwarten

An dieser Stelle möchten wir Sie noch einmal daran erinnern, dass Berkshire grundsätzlich aus zwei Geschäftsfeldern besteht: Zum einen die Direktbeteiligungen, zum anderen das 373 Milliarden USD schwere Aktienportfolio. Die Direktbeteiligungen dürften bei Abel, Jain und den übrigen operativen Managern sehr gut aufgehoben sein.

Buffetts und Mungers Investmentstil ist indes nur schwer zu kopieren. Nur sehr wenige Portfoliomanager erreichen mit Value Investing vergleichbare Ergebnisse. Ein wichtiger Schlüssel zu Berkshires erfolgreicher Investmentstrategie liegt in Buffetts und Mungers Anlegerpersönlichkeiten. Zu diesen gehört vor allem die Geduld, über lange Zeiträume auf gute Investmentmöglichkeiten zu warten, sowie die Selbstdisziplin, nur bei absoluten Top-Unternehmen einzusteigen.

Viele Beobachter glauben, dass ein Managementwechsel auch eine Veränderung der Investmentstrategie nach sich ziehen könnte. Das bedeutet: Ein kürzerer Investmenthorizont oder auch ein stärkerer Fokus auf Wachstums- bzw. Technologietitel. Buffetts kurzfristiger Ein- und Ausstieg bei TSMC ist ein Indiz dafür, dass sich die Investmentstrategie bereits verändert hat. Dennoch wird der neue CEO alles dafür tun, Kontinuität zu beweisen – allein, um die Anleger nicht zu verschrecken.

Eine Schlüsselrolle bei den Aktieninvestments könnte wiederum die „Nummer 2“ hinter Abel, nämlich Ajit Jain, spielen. Als Verantwortlicher für die Versicherungsbeteiligungen ist er im übertragenen Sinne der „Schatzmeister“ der Berkshire-Holding. Versicherungen ziehen regelmäßig Beiträge ein, müssen sie jedoch nur in bestimmten Situationen wieder auszahlen. Berkshire nutzt diese Liquidität aus dem Versicherungsgeschäft, um lukrative Investments zu tätigen. Jain könnte daher auch in Zukunft stärker beratend tätig werden, um die Aktieninvestments auch weiterhin nach Buffetts und Mungers Philosophie zu gestalten.

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