Persönliches Gespräch: +49 (0) 9151 726 956 3
Max Otte Fonds
  • STARTSEITE
  • FONDS
    • Max Otte Multiple Opportunities Fund (MOMO)
    • PI Global Value Fund
    • IAB Strategy Fund
    • PI Physical Gold Fund
    • PI Physical Silver Fund
  • FONDSBERICHTE
  • FINANZWISSEN
    • Spezialreports
    • Einblicke
    • Podcast
  • SERVICES
    • Vermögenscheck
    • Ihr Depot in Liechtenstein
  • VORTEILE
  • EVENTS
    • Live Webinar
  • ÜBER UNS
    • Prof. Dr. Max Otte
    • Strategie
    • Königsanalyse®
    • Karriere und Stellenangebote
  • KONTAKT
  • Menü Menü
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook
  • Link zu TikTok
  • Link zu Mail
Sie sind hier: Startseite1 / Einblicke2 / Finanzwissen3 / Trotz Sanktionen: Erholung des Rubel setzt sich fort

Trotz Sanktionen: Erholung des Rubel setzt sich fort

Finanzwissen

Die Erholung des russischen Rubel, der nach der Invasion in die Ukraine die Hälfte seines Wertes gegenüber dem US-Dollar verloren hat, setzt sich fort. Anfang Mai notierte der Rubel sogar etwa 10 % höher gegenüber dem Greenback als vor Beginn des Krieges in der Ukraine.

Als der Rubel in Richtung seines Tiefs bei 140 zum Dollar taumelte, ließ sich US-Präsident Joe Biden zu dem Seitenhieb hinreißen, aus dem Rubel sei jetzt „rubble“ geworden, das US-amerikanische Wort für Schutt.

Wie ist eine so starke Erholung möglich, wenn der Westen ständig neue Sanktionen gegen das Land verhängt und die Invasion der Ukraine aus russischer Sicht hinter den Erwartungen zurückbleibt, wenn zudem ausländische Unternehmen reihenweise Russland verlassen? Hinzu kommt auch, dass Russlands Zentralbank auf einen Teil ihrer Devisenvorräte derzeit keinen Zugriff hat, weil diese eingefroren sind.

Der erste und wichtigste Grund ist der Handel mit Öl und Gas. Russlands Energieexporte leiden bisher kaum unter den Sanktionen, im Gegenteil: Bloomberg erwartet für das laufende Jahr, dass Russland mit Energieausfuhren über 300 Milliarden Dollar einnehmen wird.

Das wären über ein Drittel mehr als im Vorjahr. Wichtigster Grund dafür sind wiederum die kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreise. Öl der US-Sorte WTI schoss allein im März von 90 auf zeitweise 130 Dollar in die Höhe.

Ein wichtige Rolle spielt auch, dass der Westen, der täglich mehrere hundert Millionen Dollar für russisches Öl und Gas ausgibt, zunächst seine Rechnungen in harten Devisen bei nicht sanktionierten Banken begleicht. Diese wiederum tauschen dann in Rubel ein und halten die Nachfrage nach der russischen Währung hoch.

Was den Rubel ebenfalls stützt, ist die nach der Invasion eingeführte Verpflichtung für russische Firmen, 80% ihrer Deviseneinnahmen in die heimische Währung einzutauschen. Natürlich hilft hier auch die Forderung des Kremls an westliche Käufer russischer Energie, das importierte Gas in Rubel zu zahlen.

Ein weiterer Grund hat mit den Sanktionen zu tun. Diese treffen weniger die Exporte, dafür mehr die Importe Russlands, was dazu beiträgt, dass Russland seine Handelsbilanz verbessern kann, obwohl es von Teilen des Welthandels abgeschnitten wurde. Das steigert die Überschüsse. Mit den Deviseneinnahmen klettert die Nachfrage nach dem Rubel.

Neben den Umtausch-Vorschriften für Devisen der Exporteure gibt dem Rubel auch noch eine andere staatliche Intervention zusätzlichen Auftrieb: Der Kreml hat Devisenausfuhren von Unternehmen und Privatpersonen beschränkt. Ausländer haben es jetzt schwerer, Vermögenswerte in Russland zu verkaufen. Dadurch werden weniger Rubel in ausländische Devisen getauscht.

All das hilft dem Rubel. Die kräftigste Stütze dürfte jedoch der anhaltend hohe Export von Öl und Gas sein. Und das hilft zu erklären, warum die EU und die USA so viel Druck ausüben, um Öl- und Gas-Importe aus Russland weiter kräftig zu reduzieren. Das würde nicht nur die Kriegskasse des Kreml treffen, sondern auch den Rubel schwächen helfen. Die in der Folge importierte Inflation würde dann den gesellschaftlichen Druck auf Präsident Putin erhöhen.

Wladimir Putin liefert die Erholung des Rubel derzeit jedoch innenpolitisch Punkte, denn ein stärkerer Rubel zügelt nicht nur die Inflation, er liefert auch der Regierungsdarstellung Vorschub, wonach die Sanktionen nicht viel Wirkung haben.

Dennoch gibt es Zweifel an der Nachhaltigkeit der jüngsten Rubel-Erholung. Interventionen stützen den Rubel, er wäre ohne die Eingriffe deutlich schwächer. Und in Europa scheint man mit Ausnahmen fest entschlossen, trotz der prognostizierten Probleme für die eigene Energie-Versorgung die Einfuhren von Öl und Gas aus Russland deutlich zu drosseln.

Wenn Sie in diesen unsicheren Zeiten nach Möglichkeiten einer nachhaltigen Vermögensanlage und wie Sie Ihr Kapital vor Inflation schützen können suchen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Folgen Sie einfach dem Link oder rufen Sie direkt Herrn Philipp Schäferhoff unter der +49 (0) 221 98 65 33 94 an.


Von Markus Gärtner

24. Mai 2022
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Auf WhatsApp teilen
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://max-otte-fonds.de/wp-content/uploads/2022/05/Rubel.jpg 800 1600 PI Kapitalanlage GmbH https://max-otte-fonds.de/wp-content/uploads/2023/01/XL-1030x255.png PI Kapitalanlage GmbH2022-05-24 11:04:592022-11-30 11:46:50Trotz Sanktionen: Erholung des Rubel setzt sich fort
Das könnte Sie auch interessieren
Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung, Professor Dr. Max Otte.
Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung, Professor Dr. Max Otte
„Eine gute Anlagestrategie muss nicht interessant sein“
Amazon: die Expansion geht weiter
Kapriolen an den Rohstoffmärkten
Unsere Portfolio-Segmente: Starke Performance bei Big Tech und Consumer-Werten
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Search Search

Das könnte Sie auch interessieren

  • Das Wunder der Zinsenszinsen: So steigt Ihr Vermögen
  • Epstein-Akten und Managementqualität
  • Es wird heiß auf der Welt
  • Vier Sterne bei Morningstar
  • Nach dem Big-Tech-Hype: Unser Portfolio für 2026

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung

Prüfen Sie Ihren Posteingang oder Spam-Ordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

Unsere Fonds & Lösungen

  • Max Otte Multiple Opportunities Fund (MOMO)
  • PI Global Value Fund
  • IAB Strategy Fund
  • PI Physical Gold Fund
  • PI Physical Silver Fund

Über uns

  • Startseite
  • Strategie
  • Team
  • Kontakt

Folgen Sie unseren Kanälen:

 LinkedIn YouTube Instagram X

Newsletter

Jetzt abonnieren
© Copyright - PI Privatinvestor Kapitalanlage GmbH
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook
  • Link zu TikTok
  • Link zu Mail
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Nachhaltigkeit
  • Rechtliche Hinweise
  • Betrugsprävention
Link to: Die Schuldenkrise in Deutschland und Europa Link to: Die Schuldenkrise in Deutschland und Europa Die Schuldenkrise in Deutschland und Europa Link to: <strong>ExxonMobil markiert neues Allzeithoch</strong> Link to: <strong>ExxonMobil markiert neues Allzeithoch</strong> privatinvestor-kapitalanlage-exxon-mobile-analyse-2022ExxonMobil markiert neues Allzeithoch
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional Immer aktiv
Diese Cookies dienen dazu, die technische Funktionsweise der Seite sicherzustellen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Voreinstellungen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Nutzer beantragt wurden.
Statistiken
Diese Cookies erheben Daten über das Nutzerverhalten, um unsere Angebote zu verbessern. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Aufforderung, die freiwillige Zustimmung Ihres Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht zu Ihrer Identifizierung verwendet werden.
Marketing
Diese Cookies dienen dazu, Marketingangebote und -inhalte bereitzustellen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten Sie {vendor_count} Lieferanten
  • Lesen Sie mehr über diese Zwecke
Einstellungen
  • {title}
  • {title}
  • {title}