2. Quartal 2023: Portfoliounternehmen der Max Otte Fonds bleiben auf Wachstumskurs

Im zweiten Quartal 2023 blieb der positive Trend aus dem ersten Quartal intakt. Vor allem Big Tech gelang ein Comeback, das die US-Börsen in den Bullenmodus versetzte. Unser Research Team hat nun die aktuellen Quartals- und Halbjahresberichte unserer Portfoliounternehmen ausgewertet. Trotz anhaltend hoher Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheiten haben viele von ihnen gute Ergebnisse erzielt.

Diese Ergebnisse unserer Portfoliounternehmen haben sich positiv auf die Gesamtperformance der Fonds ausgewirkt. Der PI Vermögensbildungsfonds erzielte im Mai +0,7%, im Juni +2,7% und im Juli +2%. Der Max Otte Multiple Opportunities Fund brachte Investoren im Mai +1,91%, im Juni 0,95% und im Juli 2,51%.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, wie die folgenden Positionen unseres Max Otte Multiple Opportunities Fund und unseres PI Vermögensbildungsfonds performt haben – und welches Potenzial wir bei den Unternehmen mittelfristig sehen: Amadeus FiRE, ATOSS Software, Alphabet, Exxon Mobil, Microsoft und Nestlé.

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Amadeus FiRE – Starke Gewinn- und Umsatzsteigerung dank Personalvermittlung und Weiterbildung

Der deutsche Personaldienstleister legte im vergangenen Quartal eine durchweg positive Entwicklung hin:

  • Der Umsatz stieg um 7,3% auf 216,7 Mio. €.
  • Das Segment Personalvermittlung legte um 12,3% zu, das Segment Weiterbildung verzeichnete einen noch größeren Zuwachs von 25%.
  • Der Gewinn des Unternehmens stieg deutlich um 19,6% auf 19,91 Mio. €.

Im Segment der Personaldienstleistungen erreichte die Personalvermittlung ein neues Rekordquartal, während temporäre Leistungen wie Zeitarbeit sowie Interim- und Projektmanagement rückläufig waren. Die Nachfrage nach Führungskräften und Fachkräften bleibt hoch. Die Weiterbildungssparte verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung, wobei der Umsatz deutlich stieg und das EBITA im Vergleich zum Vorjahr und den Erwartungen um beeindruckende 174,4% zunahm. Die Marge verbesserte sich von 6,4% auf 14%.

Unser Fazit: Amadeus FiRE hat den positiven Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Wir bewerten das Unternehmen weiterhin als stabiles Investment mit weiterem Wachstumspotenzial. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist mit einem Wert von 15 historisch gesehen eher niedrig. Den fairen Wert der Aktie setzen wir bei 143 €. Im Hinblick auf den aktuellen Kurs von 104,40 € sehen wir bei Amadeus FiRE noch deutliches Aufwärtspotenzial.

Alphabet – Cloud-Sparte treibt das Umsatzwachstum des Big-Tech-Konzerns

Der Big-Tech-Konzern (u.a. Google, YouTube) weist für das vergangene Quartal ein starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn aus:

  • Im Quartalsvergleich stieg der Umsatz um 7% auf 74,6 Mrd. USD.
  • Das operative Ergebnis stieg um 12,2% auf 21,8 Mrd. USD.
  • Die operative Marge verbesserte sich von 28% auf 29%.
  •  Der Gewinn des Unternehmens stieg um 14,8% auf 18,4 Mrd. USD, und die Gewinnmarge stieg von 23% auf 24,6%.

Während der Umsatz im Werbesegment nur um 3,3% stieg, verzeichnete die Cloud-Sparte einen beeindruckenden Zuwachs von 28%. Die Cloud-Sparte übertraf beim operativen Gewinn die Marke von 395 Mio. USD. Um Kosten zu reduzieren, entließ Alphabet im vergangenen Quartal 8.000 Mitarbeiter und reduzierte seine Büroflächen. Im Gegenzug investiert Alphabet weiterhin hohe Summen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

Unser Fazit: Die Bewertung des Unternehmens liegt bei einem fairen Wert von 119 €, der nahe beim aktuellen Kurs von 120,40 € liegt. Aufgrund des schnellen Wachstums im margenstarken Cloud-Segment sehen wir bei Alphabet keine Gefahr der Überbewertung. Wir behalten den Titel in unseren Fonds und beobachten die Gewinnentwicklung genau. Sollte sich der Trend fortsetzen, ist der faire Wert nach oben zu korrigieren.

ATOSS Software – ein deutscher Wachstumschampion eilt von Rekord zu Rekord

Die ATOSS Software AG, ein deutsches Unternehmen für Personalsoftware, verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 eine bemerkenswerte Performance:

  • Der Umsatz stieg um beeindruckende 37% auf 73 Mio. €.
  • Dieses Wachstum wurde hauptsächlich durch den starken Anstieg im Softwarebereich (+42%) und der Cloud-Sparte (+64%) vorangetrieben.
  • Der Anteil wiederkehrender Umsätze durch Softwareabonnements erhöhte sich ebenfalls deutlich um 40% auf 42,5 Mio. €, was einem Anteil von 58% am Gesamtumsatz entspricht.

Eine bedeutende Veränderung in der Unternehmensstruktur ist die Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft (SE). Diese Änderung deutet auf eine internationalere Ausrichtung des Geschäfts hin. Diese Entscheidung geht vermutlich auf den neuen US-Investor General Atlantic zurück. Trotz der neuen Eigentümerstruktur verbleibt der Firmensitz in München.

Unser Fazit: ATOSS eilt weiterhin von Rekord zu Rekord und bleibt eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Mittelstands. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beträgt aktuell 89, was nach herkömmlichen Bewertungsmethoden eine deutliche Überbewertung anzeigt. Hier spielt jedoch eine Rolle, dass es sich bei ATOSS um einen echten Wachstumschampion handelt. Für solche Unternehmen sind hohe KGV durchaus gerechtfertigt. Wir bleiben deshalb weiterhin investiert.

Exxon Mobil – Investitionen in eine CO2-neutrale Zukunft nach dem Rekordjahr 2022

Die Exxon Mobil Corporation gab ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2023 bekannt:

  • Der Quartalsgewinn lag bei 7,9 Milliarden US-Dollar bzw. 1,94 US-Dollar pro Aktie und sank damit im Vergleich zu 11,4 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2023 um 30,7%.
  • Die Kapital- und Explorationsausgaben betrugen im zweiten Quartal 6,2 Milliarden US-Dollar und für das erste Halbjahr 2023 insgesamt 12,5 Milliarden US-Dollar.
  • Die bisherigen Kosteneinsparungen liegen bei 8,3 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019.

Im Vorjahresquartal – also kurz nach Ausbruch der Ukrainekrise – hatte Exxon noch einen Gewinn von 17,9 Milliarden US-Dollar realisiert. Hauptursache für das schwächere Ergebnis ist der Preisverfall bei Erdgas. Das Unternehmen ist jedoch weiterhin auf Kurs, seine Effizienz zu steigern. Bis Ende 2023 will Exxon Mobil strukturelle Kosteneinsparungen von 9 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 2019 realisieren. Um einer CO2-neutralen Zukunft gerecht zu werden, investiert Exxon Mobil verstärkt in Konzepte zur Dekarbonisierung.

Unser Fazit: Die Energiepreise sind dabei, sich im Vergleich zum Rekordjahr 2022 zu normalisieren. Dennoch bleiben sie voraussichtlich auch langfristig auf einem deutlich höheren Niveau als vor Beginn der Ukraine-Krise im Februar 2022. Mittelfristig kann Exxon Mobil auch weiterhin hohe Gewinne in seinem traditionellen Geschäftsfeld erzielen. Für die langfristige Zukunft investiert das Unternehmen bereits heute in alternative Energiekonzepte und Methoden zur CO2-Speicherung. Wir bleiben daher weiter investiert.

Nestlé – Preissetzungsmacht bleibt im inflationären Umfeld bestehen

Für das erste Halbjahr 2023 meldete Nestlé trotz eines schwierigen Umfelds solide Zahlen:

  • Der Gesamtumsatz stieg um 1,6% auf 46,3 Mrd. CHF.
  • Dabei lag das organische Umsatzwachstum (d.h. bereinigt von Währungs- und Sondereffekten) bei 8,7%.
  • Der Gewinn stieg um 6,7% auf 5,8 Mrd. CHF.

Die Inflation hatte Auswirkungen auf das Unternehmen, besonders im vierten Quartal, als die Volumina rückläufig waren (was sehr selten vorkommt). Dennoch konnte Nestlé seine Profitabilität aufrechterhalten, obwohl der starke Schweizer Franke zusätzlich belastete. In Europa schwenkten Konsumenten vermehrt auf Eigenmarken um, während die Kosten für Transport, Energie und einige Rohstoffe sanken. Jedoch blieben die Preise für Verpackung, Löhne, Kakao und Zucker hoch.

Unser Fazit: Die Bewertung des Unternehmens zeigt, dass Nestlé zwar nicht unberührt von den Herausforderungen bleibt, sich aber dennoch als resilient erweist, besonders im direkten Konkurrenzvergleich. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beträgt 30 auf Basis des Vorjahres-EPS. Das geschätzte EPS liegt bei 4,60 CHF. Basierend auf einem 25er-Multiple für das EPS ergibt sich ein Fair Value von 115 CHF (aktueller Kurs: 106,88 CHF). Wir bleiben langfristig investiert – gerade angesichts der Resilienz, die das Unternehmen in Zeiten hoher Inflation demonstriert.

Microsoft – Hohe KI-Investments sichern den Technologievorsprung

Im vierten Quartal 2023 verzeichnete Microsoft ein beeindruckendes Wachstum:

  • Der Umsatz stieg um 8% auf 56,2 Mrd. USD.
  • Das operative Ergebnis stieg um 18% auf 24,3 Mrd. USD.
  • Der Gewinn des Unternehmens lag bei 20,1 Mrd. USD, was einem Wachstum von 20% entspricht.

Besonders bemerkenswert ist die starke Performance von Azure, dem Cloud-Computing-Dienst von Microsoft. Dessen Umsatz stieg um 26% auf 24 Mrd. USD. Auch die Office-Produkte und LinkedIn zeigten eine robuste Performance. Um weiter in die Zukunft zu investieren und das Wachstum voranzutreiben, hat Microsoft ganze 10,7 Mrd. USD in Cloud- und KI-Technologien investiert. Dies zeigt das Engagement des Unternehmens, eine Führungsrolle in den Bereichen Cloud-Computing und künstliche Intelligenz anzustreben und Innovationen voranzutreiben.

Unser Fazit: Das Ergebnis pro Aktie liegt bei 9,68 USD. Basierend auf einem 25er-Multiple ergibt sich ein fairer Wert von 242 USD pro Aktie (aktueller Kurs: 337,4 USD). Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beträgt 33,7, und das Verhältnis von Enterprise Value zu Umsatz (EV/S) liegt bei 11,4. Damit ist Microsoft hoch bewertet. Gerade im Hinblick auf die wachstumsstarken Segmente Cloud und KI sind hierbei allerdings die Maßstäbe an ein Wachstumsunternehmen anzulegen. Somit sind höhere Bewertungen als üblich gerechtfertigt, da in Zukunft auch mit höheren Gewinnen zu rechnen ist. Wir werden Microsoft für Sie weiterhin genau beobachten und Sie über aktualisierte Bewertungen informieren.

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